Es sammeln sich…

… die Bücher auf meinem Nachttisch, eine Tatsache, die eher selten vorkommt, da ich ausgewählte Bücher meist zu Ende lese, bevor ich ein neues beginne: Nicht mit mir von Petterson fängt mich nicht wirklich, bin ein wenig enttäuscht nach  Pferde stehlen. Das liegt nicht an seinem nach wie vor guten Stil und der Erzählkunst, ich finde keinen Bezug zur Geschichte mit all den Rückblenden und Wechseln der Perspektive und dem eher schwerlastenden Hintergrund der Protagonisten. Also lege ich das Buch erstmal beiseite und greife zu den neuen Erzählungen von Murakami, ein immer gern, in früheren Zeiten leidenschaftlich gelesener Gast auf dem aktuellen Lesetisch; aber auch durch die Männer, die keine Frauen haben bin ich zwar gut unterhalten, aber nicht eintauchend angetan. Fehlt mir gerade die nötige Leseinvolviertheit, die Hingabe an die sich ausbreitenden Geschichten oder finden sich gerade nicht die zu mir in meinen aktuellen Lebensmomenten passenden?


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